Männer hetzen Kampfhund auf Türken

  22 April 2018    Gelesen: 669
Männer hetzen Kampfhund auf Türken

Erst ein fremdenfeindlicher Angriff mit Hunden auf Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern, nun gibt es einen ähnlichen Vorfall in Berlin. Dort hetzen Unbekannte einen Kampfhund auf einen Türken - offenbar aus Fremdenhass.

 

Nach fremdenfeindlichen Beleidigungen sollen zwei Männer in Berlin einen Kampfhund auf einen 36-jährigen Türken gehetzt haben. Bei dem Vorfall vor einem Café im Stadtteil Lichtenberg sei am Freitagabend auch die Begleiterin des Mannes attackiert worden, teilte die Polizei mit.

Nach den Beschimpfungen habe einer der Männer die 56-jährige Deutsch-Türkin am Hals gepackt und sie zu Boden gestoßen. Dann soll einer der Täter dem Hund - Zeugenaussagen zufolge ein Pitbull - den Befehl gegeben haben, den 36-Jährigen zu beißen.

Der Mann wurde ins Bein gebissen. Passanten eilten dem Mann zu Hilfe und riefen die Polizei. Daraufhin sei das Duo geflüchtet. Die Suche nach den Männern in der näheren Umgebung blieb zunächst erfolglos. Die Opfer wurden im Krankenhaus behandelt.

Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Erst Donnerstagabend hatte eine Gruppe von Deutschen in Friedland in Mecklenburg-Vorpommern zwei Eritreern Hunde hinterhergehetzt, sie rassistisch beschimpft, geschlagen und verletzt.

Quelle: n-tv.de


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